Quinoasalat – vegan

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Mein letzter Food-Post ist schon wieder ein paar Tage her. Deshalb wirds mal wieder Zeit. Ich habe wieder ein paar nette Rezepte durchprobiert und möchte euch heute einen Quinoasalat zeigen, der schnell und leicht zubereitet ist.

Ihr braucht dafür (für 2 Personen)

  • 100g Quinoa
  • 1 rote Paprika
  • 1 rote Chilli
  • 2 Scharlotten oder eine große Zwiebel
  • 40g Tomatenmark
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 TL Paprikapulver
  • eine Dose Kichererbsen
  • Pfeffer und Salz
  • 3 EL Olivenöl

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Zuerst wascht ihr den/das Quinoa in einem Sieb und kocht ihn/es (ich habe keine Ahnung, welcher Artikel richtig ist ^^). Währenddessen schneidet ihr die Zwiebel und die Paprika klein und bratet diese in 3 EL Olivenöl mit der Chilli (ich habe sie halbiert) kurz an und stellt die Pfanne zur Seite. Mit kurz sind ca. 3-5 Minuten gemeint.

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Nun gebt ihr in einer kleinen Schüssel 40g Tomatenmark, Ahornsirup, Paprikapulver und 4 EL Wasser zusammen und verrührt das Gemisch bis es homogen ist. Schmeckt das Tomatendressing mit Salz und Pfeffer ab. Nun wascht ihr die Kichererbsen mit Wasser und gebt diese zu dem Paprika-Zwiebel-Chilli Gemisch. Sobald der/das Quinoa (ca. 15 Minuten Kochzeit) fertig ist, gebt ihr alles in einer Schüssel zusammen. Zum Schluss gebt ihr das Tomatendressing dazu und schmeckt noch einmal mit Salz und Pfeffer ab. Nach Belieben könnt ihr natürlich auch hier wieder viele Dinge variieren. Zum Beispiel ist es super lecker, wenn man zum Schluss noch frischen Koriander oder Basilikum dazu gibt. Wer es nicht so gern scharf mag, sollte die Chilli nach dem Anbraten rausfischen. Ich habe sie wie oben geschrieben halbiert, damit ich sie später finde.

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Viel Spaß beim Ausprobieren

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SommerPasta

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Wenn es etwas wärmer wird, koche ich gern Nudelgerichte mit viel Gemüse. Heute möchte ich euch ein schönes Sommergericht zeigen. Ihr werdet gleich Sojasahne lesen und euch bestimmt fragen „Sahne??? Ist klar… von wegen leichtes Sommergericht“. Ich liebe Sojasahne, weil sie einfach wirklich leicht ist. Der angenehm nussige Gemack gibt vielen Gerichten eine leckere Note.

Das braucht ihr (für 2 Personen)

  • 250g Nudeln eurer Wahl
  • 2-3 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • eine Stange Staudensellerie
  • 200g Tofu
  • 150g Pilze (ich habe Kräuterseidlinge benutzt)
  • 1 Päckchen Sojasahne (250 mL)
  • frischer Koriander
  • Salz, Pfeffer & 1 getrocknete/frische Chilli
  • 3-4 EL Olivenölt

Zuerst schneidet ihr die Zwiebel, die Möhren, den Staudensellerie, das Tofu und die Pilze klein. Dann erhitzt ihr in einer Pfanne das Olivenöl und bratet die Zutaten an. Sobald das Gemüse und das Tofu gut angebraten ist, gebt ihr die Sojasahne und die Chilli dazu. Lasst die Sauce gut aufkochen und schmeckt sie mit Salz und Pfeffer ab. Nun kocht ihr nur noch die Nudeln. Zum Schluss hackt den Koriander grob und gebt ihn über das fertig angerichtete Essen. Die Sommerpasta lässt sich wirklich schnell zaubern. Ich habe insgesamt gerade einmal 20 Minuten gebraucht. Gerade für Menschen, die wenn sie richtig Hunger haben, schlechte Laune bekommen (ja ich spreche von mir :D…) und es dann ganz schnell gehen muss, sind solche schnellen und einfachen Gerichte ein Lebensretter.

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Ciabatta mit Avocadoaufstrich – Natürlich vegan

Der Liebe Herr Qb und ich genießen die Sonne auf unserem Balkon und haben hier ein paar Kräuter, Salat und Zucchinis gepflanzt. Ich bin sehr gespannt, ob die Zucchinis kommen. Da das Wetter so schön ist, ist es viel zu schade drinnen rumzuhocken, um mich zu schminken. Das heißt, dass die Laura Mercier Tragebilder noch ein bisschen warten müssen und es deshalb heute wieder einen kleinen Food-Post gibt. Der gute Herr Qb steht ja so garnicht auf Alles, was gesund ist 😀 Männer eben. Er ist zwar nicht gezwungen meine Ernährungsumstellung mitzumachen, aber es erleichtert die Umstellung natürlich enorm. Da er gern kocht, testen wir uns gerade gemeinsam durch die Rezepte.

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Heute gab es bei uns Ciabatta mit einem Avocadoaufstrich. Bilder von der Zubereitung habe ich nicht, da ich es mal wieder verpennt habe, welche zu machen. Aber ich denke das Resulat kann sich sehen lassen.

Zutaten für das Ciabatta

  • 600g Weizenmehl
  • 1/2 TL Trockenhefe (ca. 3g)
  • 2 TL Salz (gestrichen)
  • 450mL lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • Öl und ein bisschen Grieß für das Blech

Das Mehl, die Hefe und das Salz in einer großen Schüssel vermischen. Bevor das lauwarme Wasser hinzugegeben wird, wird 1 TL Zucker in diesem gelöst. Erst wenn sich der Zucker komplett gelöst hat, wird das Zuckerwasser zu dem Mehl-Hefe-Salz gemisch gegeben. Jetzt Alles gut vermischen bis ein homogener Teig entstanden ist. Wir haben den Teig dann für 2h in den Kühlschrank gestellt und  dann noch einmal 1h bei Raumtemperatur gehen lassen. Während der Teig geht, am besten schon einmal den Backofen auf 220° (wir haben Ober/Unterhitze benutzt) vorheizen. Wenn der Teig fertig gegangen ist, wird er auf ein eingeöltes und mit Grieß bestäubtes Blech gelegt. Dies gelingt am einfachsten, wenn der Teig auf Frischhaltefolie getan wird und mit Hilfe dieser in die perfekte Form gebracht wird. Dann das gute Stück für ca. 35-40 Minuten backen lassen. Fertig 🙂

Zutaten für den Avocadoaufstrich

  • 2 reife Avocados
  • 100g Tomaten (das sind ca. 10 Kirschtomaten)
  • 100g Mais
  • 1 Bund Koriander
  • 1/2 Limette
  • Salz und Pfeffer
  • Chilli (getrocknet) oder eine frische Chilli
  • Sesam

Zuerst schält und entkernt ihr die Avocados. Anschließend schneidet ihr sie in kleine Stücke und zermatscht sie mit der Gabel. Gebt nun schnell den Limettensaft hinzu, damit die Avocado nicht braun wird. Danach schneidet ihr die Tomaten in kleine Stücke und hebt sie zusammen mit dem Mais unter die Avacoadocreme. Zum  Schluss würzt ihr das ganze nach belieben mit Salz, Pfeffer, Koriander und Chilli. Ich liebe Koriander, deshalb darfs bei mir immer gern etwas mehr sein 🙂 Wir hatten jetzt nur getrocknete Chillis zu Hause. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Aufstrich mit einer frischen Chillischote noch einmal deutlich leckerer wird. Ich habe als kleine Deko am Ende noch Sesam über die Brote gestreut. Kann man machen, muss man aber nicht. Ich mags auf jeden Fall.

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Viel Spaß beim Ausprobieren

Schokocreme – Vegan

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Ich habe heute ein weiteres veganes Rezept ausprobiert. Auf Nutella möchte ich ungern verzichten, denn ich liebe Schokoaufstriche in jeglicher Form. Deshalb habe ich ein bisschen herumexperimentiert.

Das braucht ihr

  • 2 EL Mandelmuß
  • 50mL Sojamilch
  • 1-2 TL Vanillezucker
  • 3 EL Backkakao bzw. richtige Trinkschokolade ohne Zucker (also keinen Trinkkakao wie z.B. Kaba o.ä.)
  • eventuell Puderzucker

Mandelmuß, Sojamilch und Vanillezucker zusammengeben und verrühren bis ihr eine homogene Masse erhaltet. Jetzt gebt ihr solange den Kakao dazu bis der Aufstrich die gewünschte Konsistenz hat. Ich habe 3 EL benutzt. Natürlich könnt ihr auch weniger oder mehr benutzen. Puderzucker habe ich keinen dazugeben, da ich den herben Geschmack sehr mag. Wer es aber lieber noch etwas süßer mag, kann Puderzucker hinzugeben. Dieser Aufstrich ist etwas für Menschen, bei denen es ganz schnell gehen muss. Die Zubereitung dauert keine 5 Minuten. Ihr könnt natürlich auch Haselnussmuß nehmen. Das schmeckt dann mehr nach Nutella 🙂 Wir hatten keins zu Hause, deshalb habe ich Mandelmuß benutzt. Demnächst werde ich auf jeden Fall dieses Rezept noch mit Gewürzen (Zimt, vielleicht Kardamom) abwandeln und noch ein bisschen herumexperimentieren. Vielleicht habt ihr noch ein paar Ideen. Über Anregungen würde ich mich freuen 🙂

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Aprikosen-Marzipan-Mandel-Aufstrich

Nach langem Überlegen habe ich nun entschieden mich vegan zu ernähren. Meine Ärzte rieten mir aus gesundheitlichen Gründen dazu. So hieß es dann für mich „Machs gut Käse, Milch & Co“. Auf Fleisch zu verzichten fällt mir nicht ganz so schwer, da ich auch vorher selten welches gegessen habe. Aber Käse…. das tut schon ein bisschen mehr weh mich von ihm zu verabschieden. Da ich jetzt erst angefangen habe mich vegan zu ernähren, habe ich für mich entschieden einmal pro Woche einen sogenannten „Cheat-Day“ einzulegen. Somit halte ich mir die Option Fisch, Fleisch etc. einmal pro Woche zu essen offen. Das ist vorallem praktisch, wenn man irgendwo eingeladen ist oder essen geht. So müssen sich nicht alle um eine Extra-Wurst für mich kümmern. Ich möchte euch nach und nach einige meiner veganen Rezepte hier auf den Blog vorstellen.

Aprikosen-Marzipan-Mandel-Aufstrich

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Das braucht ihr

  • 100g getrocknete Aprikosen
  • 150mL Orangensaft
  • 10g Mandelstifte
  • 20g Marzipanrohmasse (kalt, aus dem Kühlschrank)

Zuerst werden die Aprikosen in kleine Stückchen geschnitten und in einen Topf gegeben.

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Danach werden 150mL Orangensaft zu den Aprikosen gegeben und zum Kochen gebracht. Nach dem Aufkochen muss das Gemisch ca 1 Stunde (zugedeckt) ziehen.

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Während das Gemisch zog (man hört sich das seltsam an), habe ich den Rest für den Aufstrich vorbereitet. Die Mandelstifte werden in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett goldbraun angebraten.

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Jaja ich weiß 😀 eine kleinere Pfanne  hätte es auch getan. Wenn die Mandelstifte (siehe Bild) goldbraun sind, dann einfach beiseite stellen und abkühlen lassen. Nun wiegt ihr 20g Marzipanrohmasse ab und raspelt diese grob mit einer Reibe.

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Wenn euer Aprikosen-Orangenfast Gemisch ca. 1h gezogen hat, gebt ihr nun die Marzipanraspeln und die Mandelstifte dazu und püriert das Ganze bis es cremig ist. Fertig ist euer Aufstrich.

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Ich habe für meinen Aufstrich nur 10g Marzipan verwendet, da ich nicht wollte, dass es geschmacklich dominiert. Benutzt man 20g schmeckt das Marzipan schon deutlich durch. Ich finde, dass mit diesem Aufstrich sehr gut Marmelade ersetzen kann. Letzt endlich kann man das Rezept mit Gewürzen wie z.B. Zimt oder eben durch die Menge an Marzipan auch sehr gut variieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren

QBine 😀